Haudenosaunee
Indigene Souveränität.
Ein Weg aus der Vergangenheit – Traum oder Zukunft?
Vielleicht gelingt hier eine kleine Zusammenfassung meiner Arbeit. Anschaulich, kurz und knapp soll es werden, damit Ihr einen Einblick in meine täglichen Aufgaben bekommt.
Da sich komplexe Probleme meist besser an einem Beispiel erklären lassen, geht es hier speziell um die Haudenosaunee (Irokesen). Sie gehören zu den indigenen Völkern des nordamerikanischen Kontinents und vereinen mindestens fünf Nationen zu einem Bündnis, das historisch gewachsen ist und auch in der post-kolonialen Welt Bestand hat. Die populären Bezeichnungen für indigene Völker sind nach ihrer Entdeckung willkürlich gewählt, deshalb bevorzugen sie selbst die traditionellen Namen in indigener Sprache. Haudenosaunee steht für “People of the Longhouse” und leitet sich aus der unten gezeigten traditionellen Behausung dieser Völker ab. Die Haudenosaunee leben im Osten Kanadas und der Vereinigten Staaten. Ihre Reservate und Dörfer entsprechen nicht den Klischees vermeintlich indianischer Lebenswelt. Daher zunächst ein paar Fotos, um einen Eindruck zu vermitteln.
Die indigene Identität ist allgegenwärtig. Die Flagge der Haudenosaunee weht gemeinsam mit den kanadischen und amerikanischen Flaggen auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Akwesasne an der amerikanisch-kanadischen Grenze. Die Schnitzereien in der Bank stellen die Symbolik der Haudenosaunee dar – die fünf Nationen der Mohawk, Oneida, Onondaga, Cayuga und Seneca in einem Bündnis vereint. Entlang der Straße die großen Werbetafeln für Kasinos, deren Einnahmen nicht zuletzt die indigene Selbstverwaltung finanzieren.
Damals.
Nachbau eines traditionellen irokesischen Langhauses in Ganondagan.
Heute.
Aufnahmen aus zwei Gemeinden.

























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